Clemens Fehringer
....fotografiert seit 1960, ab 1964 ernsthaft und ist Autodidakt. Er hat auf nationalen ebenso wie auf internationalen Ausstellungen und Wettbewerben zahlreiche Auszeichnungen und Preise errungen. Seine Mutter war Berufsfotografin und hat ihm das fotogfrafische Talent mit in die Wiege gelegt. Fehringers vielfach preisgekrönte Bilder wurden in zahlreichen Büchern, Zeitschriften und Prospekten veröffentlicht.
Der in Paffenhofen a. d. Ilm wohnende Lichtbildner fotografiert überwiegende analog und seit Jahrzehnten hauptsächlich in Schwarz-Weiß. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die serielle Fotografie sowie die Reduktion. Er versucht, aus den gefundenen Motiven das Bildwichtige, also das Wesentliche, möglichst einfach und prägnant herauszustellen. Auch aus scheinbar unwichtigen Dingen macht Fehringer anspruchsvolle und aussagekräftige Fotos. Seine Arbeiten erinnern an die subjektive Fotografie der Gruppe "fotoform" der Fünfzigerjahre.
In den letzten Jahren wird immer häufiger Alltägliches, Gefundenes, zufällig Gesehenes zur eigenständigen abstrakten Komposition. Dinge werden aus ihrem Zusammenhang gerissen und kommen neu - ganz anders zur Geltung. Viele Schwarz-Weiß Arbeiten - sehr häufig künstlerische Unikate auf Silbergelatine-Barytpapier - sind in Handarbeit im eigenen Fotolabor entstanden, wobei aber auf Verfremdungen bei der Laborarbeit weitgehend verzichtet wird.